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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Fassung: 2026-09-20 · Geltung: Verkauf digitaler Inhalte über dargel-solutions.de an Verbraucher · Nicht anwendbar auf: Gumroad (dort ist Gumroad Vertragspartner und Merchant of Record), Etsy, den Auftragspfad für Geschäftskunden und jeden Verkauf an Unternehmer.
§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner
(1) Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über digitale Inhalte, die über die Website dargel-solutions.de zwischen
Dargel Solutions – Gottlieb Dargel Ladungsfähige Anschrift (Niederlassung): Koselstr. 14, 60318 Frankfurt am Main, Deutschland Zusätzliche Post- und Beschwerdeanschrift: c/o Online-Impressum #8963, Europaring 90, 53757 Sankt Augustin Telefon: +49 15679 077516 · E-Mail: [email protected]
und dem Kunden geschlossen werden.
(1a) Hinweis zum Telefonkanal. Anrufe unter der in Absatz 1 genannten Nummer nimmt ein KI-gestützter Assistent entgegen; das Gespräch wird maschinell in Text übertragen, damit wir sein Anliegen bearbeiten können. Sie sprechen dort also nicht mit einem Menschen (Hinweis nach Artikel 50 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2024/1689). Wir melden uns anschließend per E-Mail oder Rückruf, in der Regel innerhalb eines Werktags. Was dabei mit Ihren Daten geschieht, steht in der Datenschutzinformation zum Bestellprozess.
(2) Der Bestellweg steht ausschließlich Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt im EU-Umsatzsteuergebiet eines der 27 EU-Mitgliedstaaten offen. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Auf die Gebietsgrenzen wird zu Beginn des Bestellvorgangs hingewiesen. Ausgenommen sind Gebiete außerhalb des EU-Umsatzsteuergebiets, insbesondere die Kanarischen Inseln, Ceuta, Melilla, Åland, der Berg Athos, Helgoland, Büsingen, Livigno, Campione d’Italia, die italienischen Gewässer des Luganersees sowie die davon ausgenommenen französischen Überseegebiete. In Zypern bedienen wir ausschließlich die Gebiete unter tatsächlicher Kontrolle der Regierung der Republik Zypern. Andere Gebiete außerhalb des EU-Umsatzsteuergebiets werden nicht bedient. Bitte bestätigen Sie Ihr Land des gewöhnlichen Aufenthalts und geben Sie die zur Gebietsprüfung erforderliche Postleitzahl oder Gebietsangabe an.
(3) Ein Vertragsschluss mit Unternehmern findet über diesen Weg nicht statt. Wer eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angibt oder sonst als Unternehmer auftritt, wird über diesen Bestellweg nicht beliefert.
(4) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Verkauft werden digitale Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden: Ratgeber, Berichte und Arbeitsmaterialien als Datei zum Herunterladen.
(2) Die wesentlichen Eigenschaften des jeweiligen Produkts — insbesondere Titel, Sprache, Umfang, Dateiformat, Stand des Inhalts, benötigte Software und Interoperabilität — ergeben sich aus der Produktseite und aus den Produkt- und Verbraucherinformationen, die dem Kunden mit der Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt werden. Maßgeblich ist die Beschreibung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
(3) Die Inhalte beschreiben Vorgehensweisen und Erfahrungen zu dem auf der Produktseite genannten Stand. Sie sind keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht zugesagt. Die gesetzlichen Anforderungen an die Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts (§§ 327d bis 327g BGB) bleiben davon unberührt; insbesondere bleibt maßgeblich, was der Kunde nach der öffentlichen Produktbeschreibung erwarten darf.
(4) Sofern ein Produkt ganz oder teilweise mit Hilfe generativer KI erstellt wurde, ist das auf der Produktseite und im Produkt selbst angegeben.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Produkte auf der Website ist kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.
(2) Der Kunde gibt sein Angebot ab, indem er die Bestellung über die abschließende Schaltfläche im Bestellvorgang absendet. Die Schaltfläche ist im deutschen Bestellweg mit „zahlungspflichtig bestellen", im englischen mit „Order with obligation to pay" beschriftet (§ 312j Abs. 3 BGB).
(3) Unmittelbar oberhalb der Schaltfläche werden dem Kunden klar, verständlich und in hervorgehobener Weise angezeigt: die wesentlichen Eigenschaften des Produkts, der Gesamtpreis, die Feststellung, dass keine Versand- oder sonstigen Kosten anfallen, und die Feststellung, dass es sich um einen einmaligen Kauf ohne Laufzeit und ohne Mindestbindung handelt (§ 312j Abs. 2 BGB). Eingabefehler können bis zum Absenden über die Korrekturfunktionen des Bestellvorgangs berichtigt werden (§ 312i Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB).
(4) Der Vertrag kommt zustande, sobald wir die Bestellung annehmen. Die Annahme erklären wir mit der Vertragsbestätigung, die wir dem Kunden nach Eingang der Zahlung auf einem dauerhaften Datenträger übermitteln. Die zuvor versandte automatische Bestätigung des Bestelleingangs (§ 312i Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BGB) ist noch keine Annahme; sie ist als Eingangsbestätigung bezeichnet. Der digitale Inhalt wird erst nach der Vertragsbestätigung bereitgestellt.
(5) Die Vertragssprache wird vor Abgabe der Bestellung angezeigt: Deutsch oder Englisch. Bei gewöhnlichem Aufenthalt außerhalb Deutschlands sind Vertragsunterlagen und Bestätigungen auf Englisch. Kunden in Deutschland können den deutschen oder englischen Bestellweg nutzen. Maßgeblich ist die Fassung dieser Bedingungen in der angezeigten Vertragssprache. Die Sprache des Produkts wird gesondert angegeben und kann davon abweichen.
(6) Wir speichern den Vertragstext und übermitteln ihn dem Kunden mit der Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger. Die Vertragsbestimmungen können im Bestellvorgang abgerufen und in wiedergabefähiger Form gespeichert werden (§ 312i Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 BGB). Ein Kundenkonto wird nicht geführt; eine spätere Abrufmöglichkeit auf der Website besteht deshalb nicht.
(7) Zugang unserer Nachrichten. Wann eine von uns versandte Erklärung dem Kunden zugeht, richtet sich allein nach dem Gesetz (§ 130 BGB). Eine Zugangsfiktion zu Lasten des Kunden wird nicht vereinbart; insbesondere gilt eine Nachricht nicht schon deshalb als zugegangen, weil wir sie versandt haben. Zum Nachweis des Absendezeitpunkts halten wir fest, wann der von uns beauftragte E-Mail-Server die Nachricht zur Zustellung angenommen hat.
Der Absendenachweis betrifft nur unsere eigenen Leistungsfristen. Bei nach Kalendertagen bestimmten Fristen verwenden wir das Datum in der Zeitzone Europe/Berlin; ein Sekundenversatz verändert diesen Kalendertag nicht. Die ausdrücklich genannte Bereitstellungsfrist von 60 Minuten bleibt unverändert. Erstattungsfristen, die an den Zugang Ihrer Erklärung anknüpfen, beginnen mit diesem Zugang. Keine Frist des Kunden wird dadurch berührt oder verkürzt. Insbesondere beginnt die gesetzliche Widerrufsfrist mit dem Vertragsschluss und unabhängig von unserem Absendenachweis.
Erreicht eine Nachricht den Kunden nicht, genügt eine formlose Mitteilung an [email protected]; wir senden sie dann erneut. Ein Nachteil entsteht dem Kunden daraus nicht.
§ 4 Preise und Zahlung
(1) Es gelten die auf der Produktseite angegebenen Preise. Sie sind Gesamtpreise einschließlich aller Preisbestandteile. Zusätzliche Liefer-, Versand- oder sonstige Kosten fallen nicht an.
(2) Der Preis enthält keine Umsatzsteuer; für diese Leistung gilt die Steuerbefreiung für Kleinunternehmer nach § 19 UStG. Ein Vorsteuerabzug besteht nicht.
(3) Etwaige Kosten des vom Kunden gewählten Zahlungsmittels trägt der Kunde nur, soweit sie ihm vor Abgabe der Bestellung angezeigt wurden. Solche Kosten fallen derzeit nicht an.
(4) Die akzeptierten Zahlungsmittel werden zu Beginn des Bestellvorgangs genannt (§ 312j Abs. 1 BGB). Die Zahlungsart wählt der Kunde im Anschluss an die Abgabe seiner Bestellung auf der Zahlungsseite. Er leistet den Kaufpreis damit auf sein Angebot hin und vor unserer Annahme.
Eine Rechnung im Sinne des Umsatzsteuerrechts stellen wir nicht aus; der Kunde erhält die Vertragsbestätigung mit allen Angaben zu Produkt, Preis und Bestellung.
(5) Wenn wir die Bestellung nicht annehmen. Wir entscheiden über die Annahme unverzüglich, spätestens innerhalb von zwei Werktagen nach Eingang der Zahlung. Nehmen wir die Bestellung nicht an oder geht dem Kunden die Vertragsbestätigung aus von uns zu vertretenden Gründen nicht zu, kommt kein Vertrag zustande. Wir erstatten den gezahlten Betrag in diesem Fall unverzüglich, spätestens binnen drei Werktagen nach Ablauf der Frist aus Satz 1, vollständig und auf demselben Zahlungsweg; Entgelte werden dem Kunden dafür nicht berechnet. Ein weitergehender Anspruch des Kunden bleibt unberührt.
Ohne Vertrag gibt es keinen Grund, Geld zu halten. Die Erstattung löst das System in diesem Fall selbsttätig aus; die drei Werktage sind die äußere Grenze, nicht der Regelfall.
(6) Die Zahlung wird über einen Zahlungsdienstleister abgewickelt. Welcher Dienstleister das ist, welche Daten dabei an ihn übermittelt werden, auf welcher Rechtsgrundlage und wie lange sie gespeichert werden, steht in der Datenschutzerklärung für den Bestellprozess, die im Bestellvorgang verlinkt ist.
§ 5 Bereitstellung des digitalen Inhalts
(1) Der digitale Inhalt wird nach der Vertragsbestätigung bereitgestellt, sofern der Kunde die Erklärungen nach § 6 Abs. 4 abgegeben hat. Die Bereitstellung erfolgt über einen persönlichen Download-Link. Leistungszeitpunkt: Der Download-Link wird unmittelbar nach Vertragsschluss automatisiert erzeugt; die Bereitstellung erfolgt unverzüglich, spätestens innerhalb von 60 Minuten nach dem Versand der Vertragsbestätigung. Die 60 Minuten sind eine technische Toleranz für Störungen, kein Regelfall — wer der sofortigen Bereitstellung nach § 6 Abs. 3 zugestimmt hat, erhält den Link im Normalbetrieb sofort.
(2) Hat der Kunde nicht beide Erklärungen abgegeben, erfolgt die Bereitstellung nach dem in der Vertragsbestätigung zugesagten Widerrufstermin, spätestens am ersten Werktag danach. Dieser Termin berücksichtigt die gesetzliche Grundfrist sowie die in unserer Fristberechnung erfassten Wochenenden und nationalen und regionalen Feiertage. Ein dadurch späterer Termin wird freiwillig eingeräumt; zwingend länger bestehende gesetzliche Widerrufsrechte bleiben auch nach der Bereitstellung unberührt. Der Kunde wird über Termin und Bereitstellung im Bestellvorgang und in der Bestätigung informiert. Die Wahl verteuert den Kauf nicht.
(3) Der Download-Link ist aus Sicherheitsgründen personalisiert. Ist ein Abruf nicht möglich, stellen wir auf Anforderung einen neuen Link bereit. Ein Anspruch auf erneute Bereitstellung besteht innerhalb der gesetzlichen Fristen; eine zahlenmäßige oder zeitliche Begrenzung der Bereitstellung wird nicht vereinbart.
(4) Die technischen Anforderungen zur Nutzung, insbesondere das Dateiformat und die dafür nötige Software, stehen auf der Produktseite und in den Produkt- und Verbraucherinformationen. Es werden keine technischen Schutzmaßnahmen eingesetzt, die die Nutzung der heruntergeladenen Datei beschränken.
(5) Aktualisierungen. Gegenstand des Vertrags ist die einmalige Bereitstellung eines inhaltlich abgeschlossenen Dokuments mit dem auf der Produktseite genannten Stand. Aktualisierungen, die für den Erhalt der Vertragsmäßigkeit erforderlich sind, stellen wir während des Zeitraums bereit, den der Kunde nach Art und Zweck des Produkts erwarten kann, und informieren ihn darüber (§ 327f Abs. 1 BGB). Eine inhaltliche Fortschreibung des Dokuments (neue Auflage) ist damit nicht geschuldet und wird nicht versprochen.
§ 6 Widerrufsrecht
(1) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung zur Verfügung gestellt und mit der Vertragsbestätigung erneut auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt.
(2) Der Kunde kann seinen Widerruf auch über die Funktion „Vertrag widerrufen" erklären, die auf jeder Seite von dargel-solutions.de erreichbar ist (§ 356a BGB). Wir bestätigen ihm den Eingang unverzüglich auf einem dauerhaften Datenträger unter Angabe des Inhalts seiner Erklärung sowie des Datums und der Uhrzeit des Eingangs.
(3) Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht nur, wenn alle vier folgenden Voraussetzungen erfüllt sind (§ 356 Abs. 6 Nr. 2 BGB):
- wir haben mit der Vertragserfüllung begonnen;
- der Kunde hat ausdrücklich zugestimmt, dass wir mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen;
- der Kunde hat seine Kenntnis davon bestätigt, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert; und
- wir haben ihm eine Bestätigung des Vertrags nach § 312f BGB auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt, die diese beiden Erklärungen enthält.
(4) Fehlt eines dieser vier Glieder, bleibt das Widerrufsrecht bestehen. Die Erklärungen nach Absatz 3 Nummern 2 und 3 werden im Bestellvorgang aktiv und getrennt abgegeben; vorausgewählte Kontrollkästchen werden nicht verwendet. Ein Satz in diesen Bedingungen ersetzt diese Erklärungen nicht.
(5) Bei einem Widerruf ist für digitale Inhalte kein Wertersatz zu leisten (§ 357a Abs. 3 BGB).
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und räumlich unbeschränktes Recht, den erworbenen Inhalt für eigene Zwecke zu nutzen. Die Nutzung im eigenen Betrieb des Kunden ist eingeschlossen.
(2) Nicht gestattet sind die Weitergabe, die öffentliche Zugänglichmachung und der Weiterverkauf des Inhalts sowie seine Vervielfältigung zum Zweck der Verbreitung an Dritte. Die eigene berufliche Verwertung der im Inhalt beschriebenen Vorgehensweisen — einschließlich einer damit konkurrierenden Tätigkeit — bleibt dem Kunden ausdrücklich unbenommen; untersagt ist allein die Nutzung des Textes und der Darstellungen selbst.
(3) Das Zitatrecht und die übrigen gesetzlichen Schrankenbestimmungen bleiben unberührt.
§ 8 Rechte bei Nichtbereitstellung und Mängeln
(1) Für die Bereitstellung und die Vertragsmäßigkeit des digitalen Inhalts gelten die §§ 327 ff. BGB. Es besteht ein gesetzliches Gewährleistungsrecht für digitale Inhalte; die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Mängeln werden durch diese Bedingungen nicht eingeschränkt.
(2) Wird der Inhalt nicht bereitgestellt, kann der Kunde die Bereitstellung verlangen; erfolgt sie daraufhin nicht unverzüglich, kann er den Vertrag beenden (§ 327c Abs. 1 BGB). Der Aufforderung bedarf es nicht, wenn wir die Bereitstellung verweigern, wenn sie offensichtlich nicht erfolgen wird, oder wenn sich aus den Umständen ergibt, dass es dem Kunden auf eine Bereitstellung zu einem bestimmten Zeitpunkt ankam (§ 327c Abs. 3 BGB); in diesen Fällen kann er den Vertrag sofort beenden.
(3) Bei einem Mangel kann der Kunde Nacherfüllung verlangen und unter den gesetzlichen Voraussetzungen den Preis mindern oder den Vertrag beenden sowie Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen (§§ 327i, 327l, 327m BGB).
(4) Im Fall der Vertragsbeendigung erstatten wir den gezahlten Preis unverzüglich, spätestens binnen vierzehn Tagen ab Zugang der Beendigungserklärung, auf demselben Zahlungsweg und ohne Entgelt für die Rückzahlung (§ 327o BGB).
(5) Ein gesetzlicher Anspruch wird nicht als Kulanz behandelt. Erstattungen haben genau drei voneinander getrennte Gründe: wirksamer Widerruf, gesetzliche Abhilfe nach den §§ 327 ff. BGB und freiwillige Kulanz im Einzelfall. Nur der dritte Fall ist Kulanz.
(6) Von den §§ 327d bis 327r BGB abweichende Vereinbarungen zum Nachteil des Kunden sind unwirksam (§ 327s Abs. 1 BGB). Diese Bedingungen enthalten keine solche Abweichung.
§ 9 Haftung
(1) Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haften wir unbeschränkt. Dasselbe gilt für unsere gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung auf Schadensersatz ausgeschlossen. Unberührt bleiben die Rechte des Kunden nach den §§ 327 ff. BGB, die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz und die Haftung aus der Übernahme einer Garantie sowie der zwingende Verbraucherschutz nach § 11 Abs. 1.
(4) Für den Inhalt verlinkter fremder Seiten sind deren Betreiber verantwortlich.
§ 10 Beschwerden und Streitbeilegung
(1) Beschwerden richtet der Kunde an [email protected], telefonisch an +49 15679 077516, an die in § 1 Abs. 1 genannte ladungsfähige Anschrift (Koselstr. 14, 60318 Frankfurt am Main) oder an die dort genannte zusätzliche Post- und Beschwerdeanschrift (c/o Online-Impressum #8963, Europaring 90, 53757 Sankt Augustin). Wir bestätigen den Eingang und antworten in der Regel innerhalb von zwei Werktagen, spätestens innerhalb von zehn Werktagen. Für Anrufe gilt der Hinweis in § 1 Abs. 1a: die Annahme erfolgt KI-gestützt, die Rückmeldung per E-Mail oder Rückruf in der Regel innerhalb eines Werktags. Ein förmliches Beschwerdeverfahren darüber hinaus besteht nicht.
(2) Die Europäische Kommission hat die Plattform zur Online-Streitbeilegung zum 20.07.2025 eingestellt. Ein Hinweis auf diese Plattform entfällt daher.
(3) Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit. Die Informationspflicht nach § 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG besteht für uns nach § 36 Abs. 3 VSBG nicht, weil wir am 31. Dezember des vorangegangenen Jahres zehn oder weniger Personen beschäftigt haben; wir machen diese Angabe freiwillig.
(4) Kommt es zu einer Streitigkeit aus diesem Vertrag, die wir mit dem Kunden nicht beilegen können, weisen wir ihn nach § 37 VSBG in Textform auf die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle hin und teilen ihm mit, ob wir zur Teilnahme bereit oder verpflichtet sind. Zuständig ist die Universalschlichtungsstelle des Bundes, Zentrum für Schlichtung e. V., Straßburger Straße 8, 77694 Kehl am Rhein, www.verbraucher-schlichter.de. Diesen Hinweis erteilen wir erst im konkreten Streitfall; er ist keine Erklärung der Teilnahmebereitschaft.
§ 11 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(2) Sind einzelne Bestimmungen unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt das Gesetz (§ 306 BGB).